Unterwasserkamera Test

Eine Unterwasserkamera ist wie eine normale Kamera aufgebaut, nur kann diese auch unter der Wasseroberfläche verwendet werden. Solche Kameras besitzen die Eigenschaften sehr robust zu sein, dadurch wird die sensible Technik innerhalb des Geräts geschützt und man kann sich auf das konzentrieren, was wichtig ist, nämlich das Fotografieren!
Olympus TG-5
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EUR 349,00
Fujifilm FinePix XP120
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Preis nicht verfügbar
Nikon Coolpix W300
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EUR 394,00
GoPro HERO5 Black
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EUR 299,99
TecTecTec XPRO2
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EUR 69,99
Rollei Sportsline 100
Rollei Sportsline 100

EUR 109,99

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Was sollte eine gute Unterwasserkamera leisten?

Ein wichtiges Kriterium ist die Bildqualität. Eine gute Unterwasserkamera zeichnet sich durch farbechte und scharfe Fotos aus. Richtige Darstellung von Farben, guter Kontrast und ausreichende Schärfe sind wichtige Merkmale. Viele Kameras besitzen außerdem eine Videofunktion, damit lassen sich Videos in Full HD aufnehmen. Allerdings macht sich diese Funktion im Endpreis des Gerätes bemerkbar. Überlegen Sie deshalb genau, ob Sie eine Videofunktion benötigen oder nicht.

Unterwasserkamera Schildkrötenfotografie

Unterwasseraufnahme einer Schildkröte in Marsa Alama - Ägypten

Je tiefer Sie mit ihrer Kamera tauchen umso weniger Licht scheint durch die Wasseroberfläche, deshalb ist ein lichtstarkes Objektiv Pflicht. Da bei vielen Kameragehäusen die Blitzfunktion beeinträchtigt ist, wäre eine z. B. akkubetriebene Videoleuchte von Vorteil, da diese als alternative Lichtquelle dient. Allerdings sollten Sie beim Zoomen keine Wunder erwartet. Während klassische Digitalkameras bis zu 15-fach vergrößern können, schaffen Unterwasserkameras nur einen Bruchteil. Das liegt daran, dass wasserdichte Kameras ein innen liegendes Objektiv haben, das vor Wasser schützt. Außerdem ist in den schlanken Geräten sehr wenig Platz. Ebenso wichtig wie ein gutes Objektiv ist ein optischer Bildstabilisator, der unbeabsichtigte Bewegungen der Unterwasserkamera im Moment des Abdrückens ausgleichen kann. Da man beim Tauchen oder Schnorcheln wegen der Taucherbrille nicht nahe genug an den optischen Sucher kommt, benötigt eine Unterwasserkamera ein großes und gut erkennbares Display. Eine Unterwasserkamera sollte natürlich nicht nur gute Bilder machen, sondern auch wasserdicht sein. Je tiefer Sie mit ihrer Kamera Tauchen umso mehr Druck wirkt auf das Kameragehäuse. Spitzenmodelle erreichen eine maximale Tiefengrenze von 40m. Für normale Sporttaucher reicht das natürlich aus.

In unserem Unterwasserkamera Vergleich können Sie die folgenden Hersteller finden:

Der Einsatz unter Wasser stellt hohe Anforderungen an die Kamera. Schalter und Drehregler sollten groß und leicht zugänglich sein. Auch nasse Finger dürfen beim Bedienen der Kamera kein Problem darstellen. Unterwasserkameras sollten eine ausreichend lange Betriebsdauer bieten. Denn auf einem Schiff oder am Strand lässt sich nur schwer eine Steckdose zum Nachladen finden.

Die robusten Eigenschaften der Outdoor-Kamera stellen allerdings keinen Freifahrtschein für einen sorglosen Umgang dar. Wasserdicht sind die Kameras nur, solange die Dichtungen am Gehäuse intakt bleiben. Sand, Staub, Haare und andere Fremdkörper können diese empfindliche Dichtung beeinträchtigen. Achten Sie darum vor jedem Gebrauch auf eine saubere Dichtung an den Gehäuseabdeckungen. In der Regel benötigen die Unterwasserkameras keine besondere Pflege. Nach jeder Benutzung sollte das Ganze am besten mit klarem Süßwasser abgespült werden, um eventuelle Schmutzrückstände zu entfernen.

wasserdichte KameraWas vor einigen Jahren noch auf den Namen Unterwasserkamera hörte, trägt heute oft den Namen "Outdoor-Kamera". Eine Unterwasserkamera ist nicht nur für den Tauch- und Schnorcheleinsatz geeignet, sondern macht auch über Wasser eine gute Figur. Bei einer solchen "Outdoor-Kamera" ist es besonders wichtig, auf Qualität zu achten, denn der ständige Kontakt mit Salzwasser, Sand und Staub treibt auch vergleichsweise robuste Gehäuse schnell an ihre Grenzen. Wenn Sie also lange etwas von ihrer Kamera haben möchte, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen, sonder auf höherpreisige Modelle zurückgreifen. Diese Kameras sind für extreme Situationen perfekt geeignet. Sie sind deutlich robuster als herkömmliche Kompaktkameras oder Spiegelreflexkameras. Eine moderne Outdoorkamera bietet einen Funktionsumfang, der bei Spitzenprodukten durchaus das Niveau einer Spiegelreflexkamera oder Systemkamera erlangt.

Es gibt sehr viele verschiedene Hersteller, die Unterwasserkameras anbieten. Damit Sie die richtige Kamera finden, sollten Sie vorher Ihre Anforderungen überdenken. Benötigen Sie die Kamera nur selten, reicht wahrscheinlich ein günstigeres Modell aus. Bei den Unterwasserkameras ist der Preis je nach Leistung gestaffelt. Sie bekommen eine einfache wasserdichte Kamera bereits für ca. 50 Euro. Sind Ihnen viele Einstellungsmöglichkeiten wichtig, kann eine gute Unterwasserkamera auch schnell 300 Euro oder noch mehr kosten. Bei einem Preis jenseits der 300 Euro haben Sie allerdings eine Anschaffung, die mehrere Jahre für gestochen scharfe Bilder sorgt. Kameras in dieser Preisklasse sind mit speziellen Funktionen ausgestattet, die für Hobbyfotografen und Profis sehr gut geeignet sind. Eine Kostengrenze gibt es nicht, je nach Anforderung kann der Preis sogar in die Tausende gehen.

Wasser und Sand beschädigen eine herkömmliche Digitalkamera und machen diese meist unbrauchbar. Möchten Sie Bilder auch bei starkem Regen, am Strand oder unter Wasser aufnehmen, empfiehlt sich der Kauf einer speziellen Kamera. Vor dem Kauf einer Unterwasserkamera sollten Sie sich Gedanken machen, welche Anforderungen Sie an die Kamera stellen. Möchten Sie zum Beispiel neben Fotos auch Videoaufnahmen machen? Wie professionell möchten Sie die Kamera zur Fotografie unter Wasser einsetzen? Wo möchten Sie die Kamera verwenden? Wünschen Sie sich zusätzliche Funktionen?

Digitale Unterwasserkamera oder Unterwassergehäuse?

UnterwasserkameraVor dem Kauf einer Unterwasserkamera müssen sie sich zwischen einer digitalen Unterwasserkamera oder einer herkömmlichen digitalen Kamera und dem dazugehörigen Gehäuse entscheiden. Wenn bereits eine gute Digitalkamera gekauft wurde, bietet sich die Suche nach einem passenden Unterwassergehäuse natürlich an, denn der Anschaffungspreis der Kamera entfällt völlig. Leider gibt es aber nicht für alle Modelle ein passendes Gehäuse mit der gewünschten Tauchtiefe, allerdings ist ein Großteil der Produkte abgedeckt. Zudem haben Sie einen erheblichen Vorteil mit einer Digitalkamera / Unterwassergehäuse Kombi, denn Sie können frei ein Objektiv wählen, was der wohl größte Schwachpunkt einer normalen Unterwasserkamera ist. Denn diese sind bauartbedingt an ein Objektiv gebunden und dieses kann schon mit einem ausgelieferten Standardobjektiv einer normalen Digitalkamera nicht mithalten.

Hinzu kommt, dass ein Unterwassergehäuse in der Regel eine wesentlich höhere Tauchtiefe zulässt. Tauchtiefen von 50 Meter sind hier kein Problem, wobei die fest verbauten Unterwasserkameras schon oft mit der 30 Meter Grenze ein Problem haben. Allerdings haben Sie mit einem Unterwassergehäuse nicht die robusten Eigenschaften der festverbauten Kameras. Zudem sind die Anschaffungskosten einer Digitalkamera und einem Unterwassergehäuse wesentlich höher, da ein hochwertiges Gehäuse bereits so viel kosten wie eine Unterwasserkamera der Mittelklasse.

Einsatzgebiete der Unterwasserkamera

Unterwasserkameras können vielseitig eingesetzt werden, dementsprechend gibt es eine Vielzahl von wasserdichten Kameras, die für unterschiedliche Bedingung entwickelt wurden. Für Sportbegeisterte gibt es z. B. sogenannten Action-Cams, die ich im klassischen Sinn keine Unterwasserkameras sind, aber dennoch die wasserdichte Eigenschaft teilen.

Unterwasserkamera zum Tauchen

Eine Unterwasserkamera für Taucher sollte über ein sehr lichtstarkes Objektiv verfügen, da die Sonneneinstrahlungen bereits bei sehr geringer Tauchtiefe extrem gebrochen werden können. Die Lichtbedingungen sind natürlich auch von der Beschaffenheit des Wassers abhängig. In der Südsee z. B. dringen die Lichtstrahlen wesentlich tiefer in das Wasser ein, als beispielsweise einem See oder Weiher in Deutschland. Bedingt durch den sehr hohen Algenanteil, kann es in vielen deutschen Gewässern schon bei einer Tauchtiefe von wenigen Metern komplett dunkel sein. Ohne eine zusätzliche Beleuchtung für die Unterwasserkamera, sind Aufnahmen völlig ausgeschlossen und selbst mit einer optimalen Beleuchtung ist die Sichtweite enorm eingeschränkt. Wer schöne Unterwasseraufnahmen machen möchte, sollte sich im Vorfeld über die Beschaffenheit des Wassers informieren und sich den Wassergegebenheiten passendes Kameraequipment (Objektiv, Kamera-Licht) besorgen.

Unterwasserkamera zum Schnorcheln

Wer nur eine wasserdichte Kamera zum Schnorchel benötigt, der muss nicht so viel beachten, da die Bedingungen direkt unter der Wasseroberfläche bei Sonnenschein optimal sind. Natürlich ist ein lichtstarkes Objektiv auch hier wünschenswert, jedoch sollten andere technische Daten im Vordergrund stehen. Da Unterwasser meist bewegliche Objekte wie Fischen, Pflanzen oder Korallen fotografiert werden, sollte mehr Wert auf den Autofokus gelegt werden. Auch die Auslösezeit der Kamera sollte genauer betrachtet werden, da diese ebenfalls sehr wichtig ist. Eine Kamera mit langsamen Auslöser und Autofokus wird Ihnen bei der Unterwasserfotografie keinen Spaß bringen, da viele der Bilder verwackelt oder gar unbrauchbar sein werden. Für Leute die keine großen Anforderungen an die Bildqualität stellen, könnte eine Einweg Unterwasserkamera infrage kommen. Diese Geräte sind bereits für 10 Euro erhältlich und sind für Einsteiger die Erfahrung mit der Unterwasserfotografie sammeln möchten nicht schlecht. Allerdings sollten Sie nicht zu viel erwarten, selbst günstige Unterwasserkameras liefern wesentlich besser Bilder.

Unterwasserkamera für Angler

An eine Unterwasserkamera für das Angeln werden ganz andere Anforderungen gestellt. Entweder werden sie direkt an der Angelschnur befestigt um den Fang zu filmen oder sie werden zur Erkundung des Gewässers und der Fischbestände genutzt. Alles zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel „Unterwasserkamera und Angeln“.

Wasserdichte Kamera – Action-Cam als Alternative für Videoaufnahmen

Wenn es um die Unterwasserfotografie geht, dann ist eine wasserdichte Digitalkamera unersetzbar! Wer seinen Schwerpunkt allerdings auf Unterwasseraufnahmen in Videoform setzt, der sollte sich eventuell überlegen, ob eine klassische Unterwasserkamera die richtige Anschaffung ist. Fakt ist, dass viele der von uns gelisteten Unterwasserkameras gerade im Punkt der Videoaufnahmen schwächen zeigen, da sie für die Fotografie entwickelt wurden und eben nicht für Videoaufnahmen. Allerdings sollten auch keine zu voreiligen Schlüsse gezogen werden, denn die Olympus TG-5 ist zwar eine Fotokamera, dennoch muss sich das Gerät nicht verstecken, wenn es um die Aufnahme von Unterwasserfilmen geht. Die Kamera liefert eine erstaunlich gute Videoqualität und lässt eine Vielzahl von Action-Cams in Puntco Qualität hinter sich. Dennoch muss erwähnt werden, dass der Preis der genannten Unterwasserkamera weit über durchschnittlichen Preis einer Action-Cam liegt, somit wäre ein direkter Vergleich etwas unfair. Gerade für Hobby Schnorchler sind Action-Cams aufgrund des geringen Anschaffungspreises sehr beliebt und teilweise auch empfehlenswert, aber wie bereits angesprochen, nur wenn es um Videoaufnahmen geht. Geräte in dieser Preisklasse haben eine wirklich sehr schlechte Bildqualität wenn es um die Unterwasserfotografie geht. Als Modell in der Einstiegsklasse empfehlen wir Ihnen einen Blick auf die TecTecTec XPRO2 zu werfen, im oberen Preissegment empfehlen wir die GoPro HERO5 Black.

Unterwasserkamera Test von Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest testet jährlich eine Vielzahl von Kameras jeder Art, leider werden Unterwasserkameras nicht allzu regelmäßig getestet. Dennoch liegen mehr als genug Ergebnisse von wasserdichten Kameras vor um Ihnen die Bestenliste von Stiftung Warentest aufzulisten. Allerdings liegen die letzten Testberichte schon einige Zeit zurück, dennoch sind viele der aktuellen Top-Modelle im Unterwasserkamera Test enthalten.

Produkt Testurteil Getestet in Preis
GoPro HERO5 Black befriedigend (2,6) 05/2017 EUR 299,99
Rollei Sportsline 100 ausreichend (3,9) 09/2015 EUR 109,99

Auch wenn laut dem Test von der Stiftung Warentest die Olympus TG-4 als Testsieger hervor geht, empfehlen wir Ihnen den Kauf der Olympus TG-5. Das Modell ist zu neu und wurde noch nicht getestet, allerdings sind die Änderungen des neuen Modells sehr gut gelungen und daher geben wir eine absolute Kaufempfehlung.

Unterwasserkamera kaufen: Was kostet eine Unterwasserkamera?

Wie bei allen technischen Geräten, sind auch Unterwasserkameras in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Die günstigen Einweg Unterwasserkameras können Sie bereits für weniger als 10 Euro im Drogeriemarkt kaufen oder online bestellen. Im Gegensatz dazu sind den Preisen in der Profiklasse kaum Grenzen gesetzt. Digitale Unterwasserkameras für den normalen Gebrauch kosten in etwa zwischen 100 und 500 Euro. Vor der Kauf einer Unterwasserkamera sollten Sie unbedingt darauf achten, wann das letzte Modell des von Ihnen präferierten Kameraherstellers erschienen ist, denn in diesem Bereich ist es üblich, die Modelle weiterzuentwickeln und in bestimmten Abständen neue Produkte auf den Markt kommen. Diese sind in der Regel mit neuen Funktionen und besserer Hardware ausgestattet, daher kann sich das Warten auf ein neues Unterwasserkamera-Modell durchaus lohnen. Die Preise für Neuerscheinungen sind meist etwas höher angesetzt, als der Neupreis des Vorgängermodells.

Sie können eine Unterwasserkamera online kaufen oder im Fachhandel, beide Optionen bieten Vor- und Nachteile. Im Onlinehandel erhalten sie eigentlich immer ein besseres Angebot, da die Kosten für Fachverkäufer und einen Laden wegfallen. Im Fachhandel müssen Sie etwas mehr für eine Unterwasserkamera bezahlen, erhalten dafür allerdings eine kompetente Beratung, die Sie vor eventuellen Fehlkäufen schützt.

Um die wichtigsten Eigenschaften einer Unterwasserkamera im Überblick zu haben, sollten Sie folgende Checkliste beachten:

  1. Gehäuse
  2. Prüfen Sie die Qualität des Gehäuses. Durch den Kontakt mit Salzwasser und Schmutz, sowie den Temperaturschwankungen in mehreren Metern Tiefe, wird die Hülle der Kamera sehr stark strapaziert und kann bei schlechter Verarbeitung oder geringer Qualität schnell Schaden nehmen. Speziell das Display ist empfindlich. Gelangen Sand oder Wasser darunter, ist die Kamera häufig nicht mehr zu retten. Die Größe des Displays sollte bei mindestens zwei Zoll liegen. Eine helle Anzeige ermöglicht Ihnen gute Aufnahmen.

  3. Bedienung
  4. Achten Sie bei der Auswahl einer Unterwasserkamera auf größere Tasten. So lässt sich die Kamera auch bei längeren Tauchgängen und trotz Tauchhandschuhen einfach bedienen.

  5. Dichtheit
  6. Wasserdicht heißt nicht gleich wasserdicht. Beim Kauf einer Kamera kommt es bezüglich der Dichtheit auf den geplanten Einsatz an. Soll die Kamera in tieferen Gewässern zum Einsatz kommen, sollte die Wasserdichte bei mindestens fünf Metern liegen. Möchten Sie die Kamera nur im Schwimmbad oder Pool verwenden, ist auch eine geringere Tiefe ausreichend.

  7. Bildaufnahmen
  8. Um mit Ihrer Kamera perfekte Aufnahmen zu erhalten, sollten Sie auf die Auflösung achten. Für scharfe Bilder sollte die Kompaktkamera mindestens zehn Megapixel aufweisen. Da sich Unterwasserbewohner nicht immer direkt vor der Linse ablichten lassen, ist ein optischer Zoom von mindestens fünf Stufen empfehlenswert. Der Weißabgleich sorgt dafür, dass Sie naturgetreue Aufnahmen erhalten. Diese Funktion fehlt häufig bei Unterwasserkameras. Modelle mit Rotlichtfilter und der Möglichkeit von hochwertigen Nachtaufnahmen ist vor allem ab Wassertiefen von fünf Metern sinnvoll.

  9. Akkuleistung und Ladezeiten
  10. Die Akkuleistung ist bei Unterwasserkameras durch ihre anspruchsvolle Bauweise meist begrenzt. Hier müssen Sie vor dem Kauf abwägen, ob zum Beispiel 200 Aufnahmen ausreichen oder Sie eine höhere Kapazität wünschen. Je nachdem stehen verschiedene Modelle zur Auswahl. Gleiches gilt zum Thema Ladezeit. Möchten Sie die Kamera mehrmals täglich verwenden, sollten Sie auf niedrige Ladezeiten kombiniert mit langer Laufzeit achten.

Nicht nur die Auswahl an Unterwasserkameras wird immer größer, auch die Beliebtheit wächst. Um die Kameras an die Bedürfnisse der Käufer anzupassen, werden Unterwasserkameras mit zusätzlichen Funktionen angeboten.

  1. Videomodus
  2. Möchten Sie neben Bildern auch Videos aufzeichnen, sollten Sie sich für ein Modell mit Videomodus entscheiden. Besonders empfehlenswert sind Videofunktionen in HD Qualität.

  3. Bildstabilisierung
  4. Die Bildstabilisierung ist vor allem notwendig, wenn Sie Ihre Kamera auch bei Wellengang oder für Aufnahmen bei sportlicher Aktivität verwenden möchten.

  5. GPS
  6. Die GPS-Funktion liefert zu jedem Bild Standortinformationen. So sehen Sie bei der Nachbearbeitung am Computer auf einen Blick, wo das Bild aufgenommen wurde. Diese Funktion kann hilfreich sein, ist jedoch nicht unbedingt notwendig.

Unterwasserkameras haben besondere Anforderungen. Um lange Freude an Ihrer Kamera zu haben, sollten Sie diese sehr pfleglich behandeln. Salzwasser, UV-Strahlen, Sandkörner und andere kleine Fremdkörper können die Dichtungen der Unterwasserkamera angreifen und die Dichtheit beeinträchtigen. Um diese Eigenschaft nicht zu gefährden ist es empfehlenswert, die Dichtungen regelmäßig mit einem vom Hersteller freigegebenen Mittel leicht zu fetten und zu reinigen. Zudem empfiehlt es sich, die Kamera nach einem Tauchgang in Salzwasser gründlich zu reinigen.